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19/2010 - DRK Hannover zieht positive Zwischenbilanz zum Schützenfest
Lediglich an WM-Spieltagen und an den wärmeren Tagen erhöhtes Einsatzaufkommen.
HANNOVER - „Wir sind mit dem geringen Einsatzaufkommen trotz der warmen Tage und den WM-Spielen sehr zufrieden“, zieht DRK-Einsatzleiter Benjamin Schiller Bilanz nach sechs Tagen Schützenfest. Lediglich am ersten Samstag kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen aufgrund des warmen Wetters und dem WM-Spiel von der DFB-Auswahl. 14 Besucher des weltgrößten Schützenfestes mussten an diesem Tag zu einer weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht werden. Gegen Mitternacht wurden noch ein weiterer Rettungswagen und vier Einsatzkräfte zur Unterstützung nachgefordert. „Um das kurzfristig erhöhte Einsatzaufkommen abzufangen“, erläutert Schiller.
Bis einschließlich Mittwoch transportierten die Helfer des DRK-Region Hannover 32 Besucher in eine Klinik. Überwiegend handelte es sich hierbei um Kreislaufprobleme und zudem drei Patienten mit Fußverletzungen. „Festes Schuhwerk, trotz sommerlicher Temperaturen, kann solche Verletzungen verhindern“, empfiehlt Schiller.
Auch am Mittwoch, beim WM-Spiel Deutschland gegen Spanien, kam es kurz nach dem Spielende zu einer leichten Häufung von Einsätzen. Einen besonderen Zusammenhang zu dem WM-Spiel konnte Schiller nicht feststellen: „Wir verzeichneten keine Einsätze aufgrund von Gewalt. Zwei alkoholisierte Besucher, zwei weitere mit Kreislaufbeschwerden, mussten mit den DRK-Rettungswagen in eine Klinik transportiert werden.“
105 Besucher wurden am Gildetor an der mobilen Sanitätsstation von den Sanitätern versorgt. Die ehrenamtlichen Helfer auf dem Schützenplatz leisteten 75 Mal Hilfe bei kleineren Blessuren. Stark alkoholisierte Jugendliche bis zum 16.Lebensjahr registrierte das DRK-Region Hannover nicht.
Die Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover loben das umsichtige Verhalten und den verantwortungsvollen Genuss von Alkohol. Neun Besucher benötigten Hilfe aufgrund vermehrten Alkoholgenusses.
Schiller zieht eine positive Bilanz: „Obwohl das warme Wetter und die WM-Spiele zu einem leicht erhöhten Einsatzaufkommen führten, sind wir mit dem Einsatzverlauf zufrieden.
Bis zum Ende des Schützenfestes am Sonntag sind täglich bis zu 15 Sanitäterinnen und Sanitäter und zwei Rettungswagen im Einsatz. (wut)
