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Ansprechpartner:
Justus Tintemann
Alarmierung der RHS
Die Koordination und die Alarmierung der Rettungshundestaffel erfolgt durch die Regionsleitstelle der Region Hannover
Telefonnummer 112 oder 0511/19222
Rettungshundestaffel

- Suchhund des DRK-Region Hannover
Geschichtlicher Hintergrund: Die Verwendung von Rettungshunden spielte in den beiden Weltkriegen vornehmlich in Sanitätseinheiten noch eine Rolle und wurde seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland außer bei der Bergwacht im Deutschen Roten Kreuz nur von einigen Individualisten und Spezialisten betrieben. Das beharrliche Bemühen dieser Individualisten, die ihren gut ausgebildeten Suchhunde in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einbringen wollten, wurde schließlich belohnt.
Die Rettungshundestaffel (RHS) des DRK Region-Hannover, ehemals Hannover-Land/Springe, ist angeschlossen dem Ortsverein Benthe und ansässig in Empelde. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Suche und Ortung von vermissten Personen. Ob im Wald, auf Feld und Flur, bei der Suche in zerstörten Gebäuden oder auf Gewässern, die Rettungshundestaffel kommt immer dann zum Einsatz, wenn Menschen vermisst werden. Da es sich zumeist um Akuteinsätze handelt, rückt die Rettungshundestaffel mit weiteren Helfern aus den anderen Fachdiensten häufig mitten in der Nacht aus . Rettungshundearbeit aufzunehmen bedeutet, sich auf ein ernst zu nehmendes, ehrenamtliches, soziales Engagement einzulassen. Sie erfordert ein umfangreiches Training von Mensch und Hund. Hierzu gehören unter anderem eine Sanitätshelferausbildung, Funk nach BOS, Karte & Kompass, Lagebeurteilung in allen Sucharten, Kynologie, Wissen um Motivation und Bestätigung von Hunden, Erste Hilfe am Hund, Kenntnisse des Suchvarianten, Gehorsamstraining, Gerätearbeit und die Sucharbeit in allen Sparten. Die Staffel trainiert an zwei Tagen in der Woche, zum einen am Dienstagnachmittag in Empelde und an einem Wochenendtag in der Fläche, den Trümmern oder auf Gewässern. Die Ausbildung eines Rettungshundeteams bis zur Einsatzreife, die durch eine Prüfung festgestellt wird, dauert zwei bis drei Jahre. Auch nach dieser Zeit ist eine regelmäßige Trainingsteilnahme erforderlich. Die Einsatzreife wird alle 18 Monate überprüft. In der Rettungshundearbeit benötigt man teamfähige Menschen, die zugleich in der Lage sein sollten, schnell angemessene Entscheidungen im Gelände zu treffen. Rettungshunde dürfen nicht zu alt, zu behäbig oder gehandicapt sein. Es bedarf aufgeschlossener, agiler und sozial verträglicher Hunde. Umweltsicherheit und Menschenfreundlichkeit sowie die Bereitschaft, mit Menschen zu spielen, sind für unsere Arbeit unablässig. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie weitere Informationen zur RHS wünschen oder mit Ihrem Hund einmal in unsere Arbeit hineinriechen wollen.
Weitere Informationen zur DRK-Rettungshundestaffel finden Sie hier.

